Die Haut begleitet uns ein Leben lang und ist weit mehr als nur eine äußere Hülle: Sie schützt uns vor Krankheitserregern, reguliert die Körpertemperatur und spielt eine zentrale Rolle für unser Wohlbefinden. Besonders bei Menschen mit pflegerischem Unterstützungsbedarf ist sie jedoch erhöhten Risiken ausgesetzt. Der Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege“ des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) gibt Pflegefachpersonen eine wichtige Leitlinie für professionelle Hautpflege.
Was ist der Expertenstandard Hautintegrität?
Der Expertenstandard wurde entwickelt, um Pflegefachpersonen dabei zu unterstützen, die Haut von pflegebedürftigen Menschen gezielt zu schützen und Hautschäden vorzubeugen. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Prävention von Hautirritationen, Druckschäden, Feuchtigkeitsschäden sowie die Unterstützung der Hautregeneration. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität oder chronischen Erkrankungen.
Worauf liegt der Fokus des Expertenstandards?
Eine intakte Haut braucht vor allem kontinuierliche, bedarfsgerechte Pflege. Der Expertenstandard konzentriert sich bewusst auf Hautprobleme, auf die pflegerische Maßnahmen einen wesentlichen Einfluss haben. Dazu zählen insbesondere:
- Prävention und Pflege bei Inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD) und Windeldermatitis (WD)
- Hautpflege bei Intertrigo (entzündete Hautfalten)
- Prävention von Skin Tears (traumatische Hauteinrisse bei fragiler Haut)
- Pflege bei Xerosis cutis (trockene Haut)
Nicht Bestandteil des Standards sind die Behandlung von Wunden oder spezifischen dermatologischen Erkrankungen. Ziel ist es vielmehr, durch gezielte Hautpflegeinterventionen die Hautintegrität zu erhalten und zu fördern.
Was ist bei der pflegerischen Hautpflege besonders wichtig?
- eine systematische Einschätzung hautbezogener Risiken,
Der Expertenstandard beschreibt Hautpflege als Kernaufgabe professioneller Pflege. Entscheidend sind dabei:
- die individuelle Planung von Maßnahmen gemeinsam mit den Pflegeempfänger*innen,
- eine schonende, bedarfsgerechte Hautreinigung und Hautpflege,
- sowie die regelmäßige Evaluation der Wirksamkeit.
Dabei spielen persönliche Vorlieben, Ressourcen und das Selbstmanagement der Betroffenen eine zentrale Rolle. Hautpflege ist somit keine „Einheitslösung“, sondern immer individuell abgestimmt.
Medizinische Pflegeprodukte: oft unterschätzt, fachlich sinnvoll
Im Alltag greifen viele Menschen bei Hautpflegeprodukten zu bekannten Kosmetikmarken aus dem Drogeriebereich – häufig aus Gewohnheit oder aufgrund früherer Erfahrungen. Was dabei oft übersehen wird: Medizinische Pflegeprodukte sind gezielt für besondere pflegerische Anforderungen entwickelt.
Im Bereich der medizinischen Pflege gibt es speziell entwickelte Produkte, die deutlich mehr leisten können. Gerade beim Thema Hautschutz und Regeneration sind medizinische Pflegeprodukte optimal auf empfindliche oder bereits geschädigte Haut abgestimmt. Sie können zudem pflegerische Maßnahmen im Sinne des Expertenstandards sinnvoll ergänzen.
Medizinische Pflege mit Potenzial
Die Kategorie „Medizinische Pflege“ wächst stetig. Sie bietet Lösungen für unterschiedlichste Bedürfnisse und das in verschiedenen Preisstufen, sodass wirklich für jede Situation und jedes Budget etwas dabei ist. Dennoch ist das Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft, da vielen Menschen die Vorteile dieser Produkte gar nicht bewusst sind.
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